Das SYMPOSIUM WELT IM WANDEL

Symposium "Welt im Wandel"

Das Symposium "Welt im Wandel" und die be-the-change-Initiative setzen sich für ein ökologisch nachhaltiges, sozial gerechtes und spirituell sinnerfülltes Leben auf einem gesunden Planeten ein, der auch für unsere Kinder und Ur-Enkel eine lebenswerte Zukunft bietet.

Wir leben in einer kritischen Phase der menschlichen Geschichte...
Führende Forscher schlagen Alarm und sprechen davon, dass die negative Veränderung der Lebensverhältnisse auf der Erde sich so überraschend schnell vollzieht, dass uns Menschen nur noch wenig Zeit für eine Wende bleibt. Manche sagen, dass in den kommenden 4 Jahre die Weichen für die nächsten 1000 Jahre gestellt werden.
Ein Großteil der Menschheit lebt am Rande des Existenzminimums, die anderen am Rande des Burn-Outs. Die Konsequenzen des Klimawandels spüren wir in allen Erdteilen durch Dürren, Überschwemmungen und unstabile Wetterverhältnisse. Ressourcenknappheit und Wirtschaftskriege, Staatspleiten, Finanzkrisen und soziale Ungleichheiten fordern mehr denn je eine Kehrtwendung und ein Überdenken unserer Handlungsmaximen.
Viele Menschen flüchten sich vor der Fülle der Negativmeldungen resigniert in private Konsumwelten und hoffen, dass alles nicht so schlimm wird.

Unübersehbar sind die Zeichen der Hoffnung...
Z.Z. gibt es auf der Erde über 2 Millionen Organisationen/Gruppen, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Immer mehr Menschen sind dabei aufzuwachen und die volle Verantwortung für den Planeten und die Zukunft der Menschheit zu übernehmen. Sie spüren, dass die Zeit in der wir gerade leben, ein entscheidender Moment in der menschlichen Evolution und Geschichte ist. Sie möchten beitragen und teilnehmen am bevorstehenden Evolutionssprung der Menschheit, hin zu einem ökologisch nachhaltigen, sozial gerechten und spirituell sinnerfülltem Leben für alle Menschen.

Das Symposium "Welt im Wandel" verwandelt...
Eine einmalige Kombination von inspirierenden Kurzfilmen, aufrüttelnden Informationen und verbindenden Gruppenübungen ermöglicht das Erkennen und Auflösen der eigenen Gleichgültigkeit und Apathie, mit der wir versuchen, uns vor der Fülle der negativen Nachrichten zu schützen. Indem wir erkennen, dass wir nicht allein sind, trauen wir uns, unser Herz zu öffnen und die volle Verantwortung für unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und Mitgeschöpfe zu übernehmen. Ihre Ideen und Ihr Engagement ist gefragt, damit die Welt lebenswert bleibt.

Werden Sie Teil der Lösung. Be the change!

Ort:
Matrix-Zentrum, Rathausgasse 2, 79098 Freiburg.

Leitung: Amir und Samira Ahler; be-the-change-Symposiumsleiter
Organisation: Matrix Zentrum Freiburg.
Kosten-Beitrag: 30€ (Einzelanmeldung) ;ab 2 Pers.: 20€/p.P.;


Anmeldung: 0761-211 9926 (Sekretariat Alina Peisker) info@matrix-freiburg.de

siehe auch www.be-the-change.de


Weckruf aus dem Amazonas


Wie das Symposium"Welt im Wandel" entstand.

Das Volk der Achuar ist eines der abgeschiedensten indigenen Völker der Erde, das immer noch in Harmonie mit ihrem angestammten Land lebt. Sie sind die Hüter von über 800.000 Hektar unberührtem tropischen Regenwald in Ecuador und Peru. Die Achuar sind eine uralte Traumkultur, deren Älteste und Schamanen seit Urzeiten die Botschaften von Träumen empfangen und zu deuten wissen. Ende der achtziger Jahre hatten die Achuar wiederkehrende Träume und Visionen, dass eine große Bedrohung auf ihr Volk zukommen würde.




Als sie sahen, was der Kontakt mit der Außenwelt und ihrem Durst nach Erdöl dem Land und den Kulturen ihrer indigenen Nachbarn antaten, wurde ihnen das volle Ausmass der Bedrohung bewusst. Doch statt gegen die Bedrohung anzukämpfen, reichten die Achuar der modernen Welt die Hand, um eine Partnerschaft einzugehen. Sie hatten erkannt, dass wir in der modernen Welt in einer Art Trance leben, die nicht nur die Existenz des Regenwaldes bedroht, sondern die Existenz des Lebens an sich. Und sie sahen, dass es nur eine Chance gibt: wir müssen aufwachen, und zwar schnell.

Eine ungewöhnliche Partnerschaft
Als der Ruf der Achuar im Jahr 1995 tausende Kilometer entfernt von einem einer kleinen Personengruppe aus der modernen Welt gehört wurde, entstand die Pachamama Alliance. Pacha Mama ist ein Wort aus dem Quecha, eine südamerikanische Sprache aus der Zeit vor der spanischen Invasion, und bedeutet "Mutter Erde" oder "die heilige Präsenz von Himmel, Erde und allem was lebt."

Erstaunliche Erfolge
Heute ist die Pachamama Alliance eine der erfolgreichsten Organisationen, die in Südamerika indigene Völker dabei unterstützt ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Stimme hörbar zu machen.
So war die Arbeit der Pacha Mama Alliance beispielsweise ausschlaggebend für eine weltweit einmalige, bis vor einigen Jahren noch scheinbar undenkbare Änderung des ekuadorianischen Grundgesetzes. Dort sind nun die Rechte der Natur als eigenständig anerkannt und juristisch verankert. Ein bahnbrechender Bewusstseinswandel, der bereits jetzt das Interesse zahlreicher anderer Staaten geweckt hat und das Potential hat, unser Selbstverständnis aller Nationen grundlegend zu verändern.

Eine scheinbar unmögliche Aufgabe
Doch das ist nur ein Teil der Arbeit der Pacha Mama Alliance. So dankbar die Achuar auch für die tatkräftige Unterstützung bei der Sicherung ihres Lebensraums waren, sie machten sich zu keinem Zeitpunkt Illusionen über das wahre Ausmass der Herausforderung. Um ihren Lebensraum nachhaltig zu schützen, würden Gesetzänderungen und Gerichtsprozesse bei weitem nicht ausreichen.
Mithilfe ihrer Traumbotschaften hatten die Ältesten und Schamanen der Achuar erkannt, dass die eigentliche Ursache für die Zerstörung des Regenwaldes in einem kollektiven Trancezustand zu finden sei, den sie den "Traum der modernen Welt" nennen. Sie sahen, dass ihre Chance auf eine lebenswerte Zukunft davon abhing ob es gelingen würde, die moderne Welt aus diesem Traum aufzuwecken und einen neuen Traum zu träumen. Und sie sahen, dass dies nicht nur für sie galt, sondern gleichermassen für alle Lebewesen auf diesem Planeten.

Bill Twist, einer der Mitbegründer der Pacha Mama Alliance, formuliert das so:
Den Traum der modernen Welt zu ändern ist sicher eine große Herausforderung, manche würden sagen, sogar unmöglich. Aber wir nahmen die Bitte der Achuar sehr ernst. Durch die gemeinsame Arbeit mit ihnen haben wir erkannt, dass wir in der modernen Welt tatsächlich in einer Art Trance leben- ein Traum, der nicht nur den Regenwald zu zerstören droht und mit ihm die Lebensweise der Achuar, sondern auch die Gesundheit und das Wohlergehen unseres ganzen Planeten. Unsere Gesellschaft ist auf einem zerstörerischen Weg und überall sagen die Experten, dass wir nur noch begrenzt Zeit haben, um die Dinge zu ändern. "

Ein Experiment beginnt
Lange Zeit wusste niemand so recht, wie man diese scheinbar unlösbare Aufgabe angehen könnte.
Doch zehn Jahre nachdem der erste Ruf aus dem Regenwald vernommen wurde, startete die Pacha Mama Alliance eine Initiative, die sie selbst als Experiment bezeichnete. Da sie sich der Tatsache bewusst war, dass die Aufgabe unmöglich schien, beschlossen sie schliesslich, einfach anzufangen und etwas auszuprobieren. Das Symposium "Welt im Wandel" war geboren.

Ein neuer Traum entsteht
Das Symposium ist eine mehrstündige Veranstaltung, in deren Verlauf Menschen mit dem vollen Ausmass der derzeitigen Situation konfrontiert werden und zugleich an die Ursprünge dieser Situation im eigenen Bewusstsein herangeführt werden. Haben wir die Ursprünge in uns selbst und in unserer Herkunftskultur erst einmal erkannt, wird schnell deutlich, dass ein neuer Traum nicht nur möglich ist, sondern bereits im Entstehen ist.

Die Pacha Mama Alliance formuliert diesen Traum so:
Eine ökologisch nachhaltige, sozial gerechte und spirituell erfüllende menschliche Präsenz auf dem Planeten Erde.

Was als Experiment begann wurde zu einer erstaunlichen Erfolgsgeschichte. Die Veranstaltung entwickelte innerhalb von kürzester Zeit eine Eigendynamik und breitete sich mit Hilfe von über 3000 ausgebildeten Symposiumsleitern in über 40 Ländern aus. Heute haben bereits über 100 000 Menschen an einem "Welt im Wandel" -Symposium teilgenommen und eine nachhaltige Veränderung in ihrem Selbstverständnis und ihrer Weltsicht erfahren.

Entwicklungshilfe einmal anders.
Die Achuar sind mit ihrem Ruf nicht mehr alleine.
Immer mehr indigene Völker erheben ihre Stimme und machen uns auf die fatalen Konsequenzen unseres gedankenlosen Strebens nach Geld und Macht aufmerksam.
Über Jahrhunderte haben wir uns aufgrund unserer technischen Entwicklung diesen "Wilden" weit überlegen gefühlt. Heute stehen wir aufgrund der extremen Beschleunigung der letzten 150 Jahre vor dem Abgrund des Grabes, das wir uns durch unseren technischen und wirtschaftlichen Fortschritt geschaufelt haben. Wenn wir nun den Mut haben, in den Spiegel zu blicken, den indigene Völker uns anbieten, haben wir die Chance, unsere eigentliche Menschlichkeit wieder zu entdecken.
Neben der angeblichen oder auch tatsächlichen Entwicklungshilfe in Sachen Technik steht nun eine ganz andere Form der Entwicklungshilfe an: Eine Entwicklung des Bewusstseins.

Die indigenen Völker der Erde reichen uns nach Jahrhunderten des Missbrauchs, der Verfolgung und Ausbeutung mit unvergleichlichem Grossmut die Hand.

Haben wir den Mut sie anzunehmen?

Text: Vivian Dittmar


Feedback einer Teilnehmerin:

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde ging, pflanzte ich doch heute noch einen Baum“ konnte ich immer nicht so ganz verstehen. Warum sollte ich heute noch was tun, wenn es morgen eh schon zu spät ist. Nach dem Symposium hat sich diese Einstellung grundlegend geändert, nun würde ich in letzter Minute noch 10 Bäume pflanzen und zwar nicht weil mir mein schlechtes Gewissen, meine Schuldgefühle oder Greenpeace oder sonst wer es mir diktiert, sondern weil mein Herz es so will und weil es mir Freude macht.
Ich weiß nun: Die Liebe meines Lebens ist meine Liebe für das Leben und somit für alles Leben, deshalb bin ich hier. Bei dem Symposium wurden mir nicht nur die Augen geöffnet sondern auch das Herz (ich denke es hat vor lauter Schuldgefühle und Mitleid zugemacht). Es wird immer mehr zu meinem natürlichen Sein die Welt ökologisch nachhaltiger, sozial gerechter und spirituell erfüllender zu gestalten und es geschieht aus purer Freude." Monika Kiefer



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